Nach dem Aussägen legt ihr die Beine aufeinander (eins seitenverkehrt, so daß sie ein X bilden) und zeichnet einmal im eingeklappten und einmal im ausgebreiteten Zustand die Kanten des oberen Beines auf das Untere auf. So erhaltet ihr eine einem Schmetterling ähnliche Markierung. Diese wird hinterher das andere Bein einfassen.
An dieser Stelle arbeitet ihr mit einem Stechbeitel vorsichtig das Holz beider Beine auf die Hälfte herab.
Die Aussparung ist dabei glücklicherweise so groß, daß man sie mit einem Schleifgerät nachschleifen kann. Dabei kann man dann gleich noch die Beine nachschleifen und eventuelle Kanten abrunden.

Nun ist etwas Mogeln angesagt, es sei denn man hat eine Schmiede zur Verfügung. Im Original wurden die beiden Beine mit einem Nagel verbunden der heiß durchs Holz getrieben und auf der anderen Seite umgeschlagen wurde.
Ich nehme pro Paar eine ca. 3 cm lange Schlosserschraube mit Mutter. Nun legt man beide Beine offen aufeinander und arretiert sie gegeneinander mit Schraubzwingen. Dann bohrt man mittig ein Loch, welches den Durchmesser der Schraube haben sollte. Die Schraube durchstecken und nur so fest anziehen, daß die Beine sich noch bewegen lassen. Anschließend flexe ich mit einer Schrubbscheibe den Kopf der Schlosserschraube flach und den überstehenden Rest auf der anderen Seite kurz. Löscht man die heiße Schraube mit Wasser, verliert sie auch ihre moderne polierte Patina.